Reutlingen wurde zweimal neu gebaut: nach dem Stadtbrand von 1726 und noch einmal im Wohnungsbau der Nachkriegsjahre. Beide Bestände stehen heute vor derselben Frage. Wir schauen uns Ihre Fenster an und sagen Ihnen ehrlich, was sinnvoll ist.
Bild wurde mit KI generiert
An der Echaz treffen Geschosswohnungsbau der Sechziger, sanierter Altstadtbestand und junge Quartiere aufeinander. Diese sechs Punkte gelten für alle drei.
Ein Fenster aus der ersten Isolierglasgeneration lässt ein Vielfaches dessen durch, was heutiges Dreifachglas noch zulässt. Uw-Werte bis 0,8 W/m²K machen das im Winter unmittelbar spürbar.
Drei Bundesstraßen queren das Stadtgebiet, dazu kommen die Trassen der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb. Wo das nah am Haus liegt, ist Schall das drängendere Thema als Wärme.
Rund um Marienkirche und Gerberviertel ist vorgegeben, wie ein Fenster aussehen darf — Teilung, Ansichtsbreite, Farbton. Wir klären das vor der Bestellung, nicht danach.
Der Albtrauf schickt Wind und Schlagregen ins Echaztal. Umlaufende Anpressung und geprüfte Schlagregendichtheit halten das draußen — auch noch nach zehn Jahren.
Nicht nur Erdgeschosswohnungen sind betroffen — Balkontüren im Obergeschoss sind ein häufiger Einstieg. Pilzzapfenverriegelung und abschließbare Griffe wirken dagegen.
Für Eigentümergemeinschaften lohnt der Blick besonders: Wird die Fassade in einem Zug ertüchtigt, lassen sich die Programme sauber bündeln. Wir arbeiten dafür mit Ihrem Energieberater zusammen.
Reutlingen wächst seit Jahrzehnten nach innen: Baulücken werden geschlossen, Dachgeschosse ausgebaut, einzelne Zeilen komplett ersetzt. Wer so baut, bestellt selten ein Einzelfenster. Es geht um Serien in gleichen Maßen, mit gleicher Beschlagslinie und einem Liefertermin, der zum Bauablauf passt.
Solche Positionen kalkulieren wir sauber durch, halten Rücksprache mit Bauleitung und Architekt und liefern auf Wunsch in Abschnitten.
Für Bauträger und Genossenschaften: Bei größeren Losen planen wir Aufmaß und Montage in Abschnitten, damit bereits belegte Einheiten nicht länger als nötig auf der Baustelle sitzen.
Bild wurde mit KI generiert
Bild wurde mit KI generiert
Zwischen 1960 und 1970 entstand auf achtzig Hektar in sieben Bauabschnitten ein ganzer Stadtteil für rund zehntausend Menschen — bundesgefördert, als Modellstadt geplant. Was damals modern war, ist heute sechzig Jahre alt. Dasselbe gilt für die Siedlungsgebiete, die zwischen 1965 und 1995 im Norden und Westen dazukamen.
Erkennen Sie zwei oder mehr dieser Punkte, ist der Tausch überfällig:
Für Eigentümergemeinschaften und Vermieter übernehmen wir auch die Abstimmung mit den Bewohnern. Wie der Fenstertausch in ein größeres Vorhaben passt, steht unter Sanieren & Umbauen.
Über 140 Baustellen im Jahr, ein festes Montageteam und 253 Google-Rezensionen mit einem Schnitt von 5,0 — das entsteht durch Wiederholung, nicht durch Werbung.
Von der GWG-Zeile in Orschel-Hagen bis zum Reihenhaus in Rommelsbach: Die Maße und Einbausituationen wiederholen sich, und wir kennen sie.
Böden und Möbel werden abgedeckt, Altfenster nehmen wir mit. In bewohnten Wohnungen zählt das doppelt — und es ist das, was Kunden am häufigsten erwähnen.
Bei Eigentümergemeinschaften läuft alles über eine Stelle: Angebot, Terminplanung und Rückfragen der Bewohner. Sie müssen nichts weiterreichen.
Was im Angebot steht, steht auf der Rechnung. Bei größeren Losen bekommen Sie die Positionsliste je Einheit dazu.
Wir stimmen die Montagereihenfolge mit Ihnen ab und kündigen jeden Wohnungstermin rechtzeitig an. Das erspart Ihnen die Diskussionen.
Profilsysteme und Beschläge etablierter Hersteller — samt Ersatzteilversorgung, die es in zehn Jahren noch gibt. Bei sechzig Fenstern ist das keine Nebensache.
Großelemente im vierten Stock, schmale Anfahrt im historischen Kern: Wir planen den Zugang vorher, statt ihn am Montagetag zu entdecken.
Ihre Anfrage bleibt nicht liegen. Für das Aufmaß sind wir meist innerhalb weniger Tage bei Ihnen.
Im Geschosswohnungsbau entscheidet die Wirtschaftlichkeit, im historischen Kern die Satzung, im Neubau die Ansichtsbreite. Selten passt überall dasselbe.
Der Standard im Reutlinger Geschosswohnungsbau: sehr gute Dämmwerte, wartungsarm, in vielen Farben und Holzdekoren lieferbar.
Schmale Ansichten, viel Glas, hohe Steifigkeit auch bei breiten Elementen — die Wahl für Neubau und Nachverdichtung.
Innen Holz, außen Aluminium. Wo die Altstadtsatzung Holzoptik verlangt, ist das meist die einzige Konstruktion, die zugleich heutige Dämmwerte erreicht.
Bild wurde mit KI generiert
| Eigenschaft | Kunststoff | Aluminium | Holz-Alu |
|---|---|---|---|
| Preisniveau | wirtschaftlich | gehoben | Premium |
| Uw-Wert | ab 0,8 W/m²K | ab 0,9 W/m²K | ab 0,7 W/m²K |
| Schallschutz | bis 43 dB | bis 47 dB | bis 47 dB |
| Pflegeaufwand | sehr gering | sehr gering | mittel |
| Lebensdauer | 30–40 Jahre | 50+ Jahre | 40–50 Jahre |
| Passt gut zu | Geschosswohnungsbau | Neubau und Nachverdichtung | Altstadt und Gerberviertel |
Reutlingen liegt an der Echaz, eingerahmt von der Achalm und dem Georgenberg, unmittelbar am Albtrauf. Knapp 119.000 Menschen wohnen hier — die neuntgrößte Stadt Baden-Württembergs, und eine, deren Gebäudebestand zwei tiefe Einschnitte hinter sich hat.
Der erste war der Stadtbrand von 1726. Rund vier Fünftel der Stadt brannten nieder: 900 Gebäude zerstört, 1.200 Familien ohne Wohnung — bei damals 6.000 Einwohnern. Nur der Südwesten blieb verschont, dort und in einzelnen Bauten wie dem Pfleghof oder dem Spendhaus steht bis heute der älteste Bestand. Alles andere ist Wiederaufbau. Wer in diesem Umfeld Fenster tauscht, hat es mit Gestaltungsvorgaben zu tun — Teilung, Ansichtsbreite und Farbton sind nicht frei wählbar. Das Gerberviertel nordwestlich des Marktes, nach 1980 saniert und teilweise rekonstruiert, zeigt, wie sorgfältig hier gearbeitet wird; die Marienkirche steht seit 1988 als Nationales Kulturdenkmal mittendrin.
Der zweite Einschnitt war der Wohnungsbau der Nachkriegsjahre. Zwischen 1907 und 1988 wuchs Reutlingen von 25.000 auf über 100.000 Einwohner, und all diese Menschen mussten wohnen. Orschel-Hagen ist das bekannteste Beispiel: von 1960 bis 1970 auf achtzig Hektar in sieben Bauabschnitten hochgezogen, bundesgefördert als Modellstadt, am Ende Heimat für rund zehntausend Menschen. Zwischen 1965 und 1995 kamen weitere große Siedlungsgebiete im Norden und Westen dazu.
Genau dort liegt heute unser Schwerpunkt. Die Fenster dieser Bauten stammen aus der ersten oder zweiten Isolierglasgeneration und sind am Ende ihrer Lebensdauer. Die gute Nachricht: Der Bestand ist seriell. Gleiche Maße, gleiche Anschlüsse, gleiche Beschläge — das macht Aufmaß, Fertigung und Montage planbar und wirtschaftlich, gerade wenn eine Eigentümergemeinschaft mehrere Einheiten gemeinsam beauftragt.
Bleibt der Lärm. B27, B28 und B312 queren das Stadtgebiet, und mit der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb kommt eine weitere Achse dazu: Die sechzehn Kilometer lange Echaztalbahn wird abschnittsweise reaktiviert und künftig elektrisch als Straßenbahn befahren, für die innerstädtischen Abschnitte läuft die Vorplanung. Wer an diesen Trassen wohnt, denkt den Schallschutz besser jetzt mit als in fünf Jahren. Entscheidend ist dabei nicht das Glas allein, sondern das Zusammenspiel aus Verglasung, Rahmen und Anschlussfuge — und das sehen wir uns beim Aufmaß an.
Echte Google-Rezensionen unserer Kundinnen und Kunden — ungefiltert, wie sie bei Google stehen.
"In unserer Altbauwohnung wurden insgesamt 8 Fenster erneuert, davon eine ganze Küchenwand mitsamt Balkontür. Und das in zwei Tagen Arbeit. Monteure sehr gewissenhaft auch beim Aufräumen. Wir sind begeistert!"
"Vom ersten Beratungsgespräch bis zur finalen Montage unserer neuen Fenster und Türen verlief alles reibungslos, professionell und mit einem hohen Maß an Fachkompetenz. […] Ein großes Lob auch an das Montageteam, das pünktlich, ordentlich und mit viel Sorgfalt gearbeitet hat."
"Super Kommunikation, schnell und absolut ehrlich. Fenster sind top, die Monteure sehr gewissenhaft auch beim Aufräumen. Wir sind begeistert!"
Wir sind im gesamten Stadtgebiet unterwegs — von Betzingen im Westen über die Kernstadt und Orschel-Hagen bis in die Bezirke am Albtrauf, dazu die Nachbarstädte Pfullingen, Metzingen, Pliezhausen und Mössingen.
Bei größeren Vorhaben kommen Berater und Monteur gemeinsam zum Aufmaß. So sind die Details geklärt, bevor gefertigt wird — und der Montagetag bleibt ein Montagetag.
Von der Eigentümerversammlung bis zur Förderung — die Antworten auf die Fragen, die in fast jedem Beratungsgespräch kommen.
Eine pauschale Zahl wäre unseriös: Größe, Material, Verglasung, Beschlag und Einbausituation unterscheiden jedes Projekt. Wir kommen deshalb zuerst kostenlos zu Ihnen, nehmen Aufmaß und besprechen Ihr Vorhaben. Danach erhalten Sie ein schriftliches Festpreisangebot mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis — ohne versteckte Positionen.
Sie bekommen ein Angebot, das die Positionen je Einheit ausweist, damit die Verteilung in der Eigentümerversammlung nachvollziehbar ist. Nach dem Beschluss übernehmen wir Aufmaß, Terminplanung und die Abstimmung mit den Bewohnern. Für Verwaltung und Protokoll stellen wir die nötigen Unterlagen bereit.
Ja, im gesamten Stadtgebiet und in den zwölf Stadtbezirken. Gerade in den Siedlungen der Sechziger und Siebziger wiederholen sich die Fenstermaße — das macht Planung und Montage für Sie günstiger und schneller.
Wenn Ihr Haus an einer künftigen Trasse liegt: ja. Ein Fenster hält dreißig Jahre und länger, die Stadtbahn kommt abschnittsweise. Ein höherer Schalldämmwert kostet beim Neukauf wenig Aufpreis, ein zweiter Tausch in fünf Jahren dagegen den vollen Preis.
In den historischen Lagen rund um Marienkirche und Gerberviertel ist die Gestaltung gebunden — Teilung, Ansichtsbreite und Farbton sind vorgegeben. Wir klären das vor der Bestellung mit Ihnen und der Verwaltung und schlagen Konstruktionen vor, die die Optik liefern und trotzdem heutige Dämmwerte erreichen.
Ab einem Fensteralter von 15 bis 20 Jahren fast immer. Deutliche Zeichen: dauerhaft kalte Fensterbänke, Kondenswasser oder dunkle Ränder an der Laibung, Beschläge, die klemmen, und Heizkosten, die trotz moderner Anlage hoch bleiben.
Kunststoff ist pflegeleicht, sehr gut dämmend und für den Geschosswohnungsbau meist die wirtschaftlichste Wahl. Aluminium erlaubt schlanke Ansichten und große Glasflächen. Holz-Aluminium verbindet Holzoptik innen mit wartungsarmer Außenschale und passt dort, wo Gestaltungsauflagen greifen.
Über die KfW-Bundesförderung für effiziente Gebäude und das BAFA können neue Energieschutzfenster bezuschusst werden. Bei einer Gesamtmaßnahme über mehrere Einheiten lohnt sich die Abstimmung mit einem Energieberater besonders — wir arbeiten dabei zu.
Der Uw-Wert beschreibt den Wärmedurchgang durch das gesamte Fenster aus Rahmen und Glas. Je niedriger, desto besser. Das Gebäudeenergiegesetz zielt auf höchstens 1,3 W/m²K; sehr gute Fenster erreichen 0,8 W/m²K und darunter.
Pro Fenster rechnen wir mit zwei bis vier Stunden, eine durchschnittliche Wohnung ist an einem Tag fertig. Bei einem ganzen Gebäude arbeiten wir wohnungsweise und in abgestimmter Reihenfolge, damit niemand länger als nötig auf der Baustelle wohnt.
Ja, das ist bei uns Alltag. Wir stimmen die Termine direkt mit Ihren Mietern ab, kündigen jeden Wohnungstermin rechtzeitig an und arbeiten störungsarm. Die Unterlagen für Hausverwaltung und Abrechnung bekommen Sie von uns.
Auf Profilmaterial und Beschläge gilt mindestens die zehnjährige Herstellergarantie, auf unsere Montagearbeit geben wir fünf Jahre. Die genauen Konditionen stehen schriftlich im Angebot.
Ob eine einzelne Wohnung in Orschel-Hagen, ein Mehrfamilienhaus in Betzingen oder ein Neubau in der Kernstadt — beschreiben Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit einem unverbindlichen Festpreisangebot und vereinbaren Ihr kostenloses Aufmaß vor Ort in Reutlingen.
Wir verwenden Cookies zur Verbesserung der Webseite. Hie finden Sie unseren Cookie Hinweis und die Datenschutzerklärung
| Cookie | Dauer | Beschreibung |
|---|---|---|
| cookielawinfo-checkbox-analytics | 11 months | This cookie is set by GDPR Cookie Consent plugin. The cookie is used to store the user consent for the cookies in the category "Analytics". |
| cookielawinfo-checkbox-functional | 11 months | The cookie is set by GDPR cookie consent to record the user consent for the cookies in the category "Functional". |
| cookielawinfo-checkbox-necessary | 11 months | This cookie is set by GDPR Cookie Consent plugin. The cookies is used to store the user consent for the cookies in the category "Necessary". |
| cookielawinfo-checkbox-others | 11 months | This cookie is set by GDPR Cookie Consent plugin. The cookie is used to store the user consent for the cookies in the category "Other. |
| cookielawinfo-checkbox-performance | 11 months | This cookie is set by GDPR Cookie Consent plugin. The cookie is used to store the user consent for the cookies in the category "Performance". |
| viewed_cookie_policy | 11 months | The cookie is set by the GDPR Cookie Consent plugin and is used to store whether or not user has consented to the use of cookies. It does not store any personal data. |